Mosel-DYAS YCRM, Koblenz, 14./15.10.2017

Die Wetterprognosen für dieses Wochenende waren ja nicht schlecht, viel Sonne, warme Temperaturen, morgens Nebel und kein Wind - tolle Aussichten! Wir vom Laacher See, GER 1402, haben es da schon besser, der Nebel fehlt halt. 

Freitagabend: Boot aufbauen, Nüsse von den clubeigenen Nussbäumen knacken und auf den Samstag warten.

Samstag: Der erste Start war für 13.00 Uhr vorgesehen, vorgesehen halt, und die AP Flagge zeigte klar zum Erdmittelpunkt. Ach, nicht zu vergessen 13 Boote hatten gemeldet, davon fünf auswärtige. Die  Regatta mit 1,2er Faktor war also auch diesmal sicher. Die weiteste Anreise hatten wohl Claus Michael Lehr und Cristine Schaal-Lehr vom Bostalsee, GER 1388. Wir vom Laacher See haben es da nicht so weit, praktisch aus der Nachbarschaft.

Um 16.00Uhr wurde dann die Wettfahrtleitung unruhig, AP zeigte immer noch zum Erdmittelpunkt, doch vielleicht sah der WL irgendwo Wind auf der Mosel und legte die Startlinie und den Kurs aus. AP ging dahin, wo sie hinzeigte. Es erfolgte ein Start unter Moselbedingungen, d. h. Berufsschifffahrt und Spätsommerfeeling. Jens, auch Shorty genannt, schlich sich am Ufer entlang moselaufwärts. Wir vom Heiligen See leicht in Luv mit. Was Jens da macht, das kann nicht schlecht sein, denke ich, und siehe da, alle liegen ein gutes Stück achteraus und  wir freuten uns schon, mit „Kermit 2“ die Luvtonne als erste zu runden. Da schlug die Mosel gnadenlos zurück. Das Feld bekam Wind - wir nicht - und so segelten alle mit grinsendem Gesicht von achtern heran und vorbei. Das alles mit rasender Geschwindigkeit von 0 - 1 kn.

Dies sind Momente, wo du aus dem Schiff springen willst, wäre da nicht dein Schotte, der dich überredet zu bleiben, weil die Mosel doch kalt ist und er nicht alleine nach Hause fahren will. Der Rest des ersten Laufes ist schnell erzählt: Bahnabkürzung, als Fünfter ins Ziel und Bericht schreiben, gewonnen hat diesen Lauf Mogli (Michael Luy mit Peter Schaffranek). Die Zeit bis zum Parkettsegeln überbrückten wir mit Freibier von Norbert auf seinen Deutschen-Meister-Titel und Schmalzbroten.

Sonntag: Wetter wie Samstag, nur mit der Aussicht, dass ab Mittag etwas Wind kommt. Um das Warten abzukürzen, rückte Michael Luy mit dem berühmten Zwiebelkuchen und Federweißen an, in der Hoffnung, dieser würde den Wind locken, was er dann auch tat. Gesegelt haben wir zwei Leichtwindwettfahrten. Im zweiten Lauf ersegelten wir Platz 1, den dritten Lauf gewannen Michael Weber und Cornelia Huiskens. Gesamtsieger wurde Rolf Weber mit David Blum. Nochmals herzlichen Glückwunsch.

 

GER 1402 Silvia und Karl Schröder